Archive for the ‘TEXTBROKER – Erfahrungsberichte’ Category

2 Texte für Textbroker für insgesamt 2,98€

Sonntag, Mai 18th, 2008

Nach meiner erfolgreichen Anmeldung als Texter, musste ich bei Textbroker.de natürlich auch Taten folgen lassen. Also habe ich mich auf die Suche nach zu vergebenden Themen gemacht. Dabei stösst man ersteinmal auf eine Menge sehr spezieller Themen, in die eine längere Einarbeitung vonnöten wäre. Auftraggeber fordern da beispielsweise eine genaue „Erklärung der Funktionsweise von Wasserkraftwerken – aktueller Stand der Technik“.

Kawumms! Also erstmal kam ich mir ziemlich unklug vor, denn vieles macht bei Textbroker den Anschein, dass alles sehr einfach und vorallem von jedermann aus der Feder geleiert werden kann. Für obiges Beispiel müsste man wahrscheinlich aber schon eher diplomierter Wasserkraftanlagenbauer sein. Oder man macht sich die Mühe sich ausgiebig zu informieren. Natürlich eine Preisfrage und eine Frage nach den eigenen Anforderungen an den Studenlohn.

Im Endeffekt war mir klar, dass eine ausgiebige Recherche zu einem fremden Thema das Preismodell vollkommen unrentabel macht. Fazit: Man muss etwas finden, was man schon kann! Dankbar erschienen mir Reiseberichte. Schnell waren die letzten 5 Reisziele, die mir noch im Gedächtnis waren, in der Auftragssuche eingegeben. Ich schrieb also einen ausgiebigen Erfahrungsbericht über meinen Korsikaurlaub: 20 Minuten Arbeit und fertig waren die ca. 250 Wörter.

Dann stieß ich noch auf das Thema „Pagerank erhöhen“. Schnell angenommen und geschrieben und 20 Minuten später war ich auch damit fertig. Insgesamt habe ich für 2 Artikel der Kategorie „3“ ca. 40 Minuten Arbeit investiert und 2,98€ verdient.

Nach ca. 5 Tagen waren beide Artikel vom Kunden akzeptiert (einer mit der Bewertung „super“) und meinem Konto gutgeschrieben. Es dürfte aber jedem klar sein, dass die Stundenlöhne sehr niedrig sind, deshalb heißt es jetzt für mich: Qualität liefern – wenig Zeit benötigen!

Textbroker.de – aller Anfang ist schwer

Montag, Mai 12th, 2008

Ganz so schnell geht es dann doch nicht mit dem Geldverdienen durch Texteschreiben. Neben einer relativ kurzen Anmeldung muss bei textbroker.de nämlich zuerst eine Art Bewerbungsschreiben verfasst werden. Diese Zeilen über ein beliebiges Thema dienen der Einstufung der Schreibqualität und auch einer ersten Einschätzung der Verdienstmöglichkeiten. Denn je besser man eingestuft wird, umso mehr ist das einzelne Wort wert und desto mehr kann man verdienen. Kunden geben also ein bestimmtes Thema vor, zu dem ein Text benötigt wird und zwar in einer gewissen Qualitätsstufe. Hat man die geforderte Qualitätsstufe erreicht, darf man den Artikel „buchen“.

Je besser man schreibt, umso mehr Artikel kann man schreiben und somit die Wahrscheinlichkeit erhöhen, Themen zu finden, über die man sowieso schon Bescheid weiß. Das erleichtert die Arbeit natürlich! Kurzum, nachdem ich meinen Artikel zum „chinesichen Turm“ geschrieben hatte, konnte es losgehen. Er wurde mit Qualitätsstufe „3“ (höchste ist „5“) bewertet und ich war offziell aufgenommen in die Riege der Schreiberlinge..